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Die Bezeichnung „Rotes Meer“ stammt
aus dem althergebrachten System der Bezeichnung von
Himmelsrichtung durch verschiedene Farben. Durch
die Farbe Rot
wurde im Bezug auf das iranische Volk das sich hier befindliche
Meer symbolisiert. Beim Roten Meer handelt es sich dabei um eine
2.240 km lange und bis zu 2.604 m tiefe Meerenge zwischen der
Arabischen Halbinsel und dem Nordosten Afrikas. Zum Roten Meer
gehören dabei der nordwestliche Teil des Golf von Sues, die
Verbindung durch den Sueskanal zum Mittelmeer mit den
Anrainerstaat Ägypten, sowie der nordöstliche Teil des Golf von Aqaba. Anrainerstaaten hier sind Jordanien, Saudi-Arabien, Ägypten
und die Stadt Eilat in Israel.
Darüber hinaus gehört auch die
Meerenge im Süden des Golfs von Aden, der Bab al-Mandab
zum Roten
Meer. Anrainerstaaten hier sind Eritrea, der Jemen und Dschibuti,
sowie der Sudan. Geologisch markiert das Rote Meer eine hochaktive
Spreizungszone mit aufquellendem Magma auf dem Mittelatlantischen
Rücken. Es bewirkt dabei das Auseinanderdriften der Arabischen
Platte und der Afrikanischen Platte und existiert bereits seit 130
Millionen Jahren. Mehrfach war das heutige Rote Meer in seiner
langen geologischen Geschichte vom Indischen Ozean isoliert, aber
auch vorübergehend mit dem Mittelmeer verbunden. Seinen heutigen
Zustand erreichte das Rote Meer dabei erst vor rund 5000 Jahren.
Das Tor zum Indischen Ozean,
bzw. dem Arabischen Meer ist der Golf
von Aden.
Das Rote Meer hat einen ungewöhnlich
hohen Salzgehalt von 4,2 Prozent und ist daher sehr nährstoffarm,
was zu einem verminderten Planktonwachstum führt. Darüber hinaus
beherbergt das Rote Meer rund 2000 km Korallenriffe in Form von
Korallengärten und Korallenwänden. Darüber hinaus gibt es auch
zahlreiche Schiffswracks, die mit Korallen überzogen sind.
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