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Eine Pyramide hat die Bauform, der
eine quadratische Grundfläche zugrunde liegt.
Pyramiden sind dabei aus
unterschiedlichen Kulturen bekannt. So kennt man Pyramiden neben
Ägypten auch aus Lateinamerika, sowie aus China und
auch von den
Kanaren, wo die Pyramide von Güimar steht. Pyramiden wurden dabei
stets als Gebäude für einen religiösen Totenkult, als auch für
Gebäude mit einem zeremoniellen Charakter verwendet. Faszinierend
ist im Bezug auf die Entstehungsgeschichte der Pyramiden, dass
diese von unterschiedlichen Kulturen auf verschiedenen Kontinenten
entwickelt wurden, ohne dass nachweislich zwischen den Kulturen
irgendwelche Kontakte bestand – belegt durch deren räumliche
Distanz zum einen, durch deren oftmals Jahrhunderte auseinander
liegende Entstehung zum anderen.
Experten gehen dabei wirklich davon
aus, dass diese Bauwerke von den Volksstämmen wirklich unabhängig
voneinander entwickelt wurden. Über den Ursprung der Sitten gibt
es jedoch sehr viele unte rschiedliche Theorien. Die Entwicklung
der Grabstätten der ägyptischen Pharaonen, den Regenten des Alten
Reiches, das man auf 2680 v. Chr. bis 2180 v. Chr. datiert,
beispielsweise begann mit den so genannten Mastabas. Hierbei
handelte sich um einstufige flache Bauten aus Lehmziegeln. Später
wurden auf diese weitere Stufen von Lehmziegeln gesetzt. In der 3.
Dynastie schließlich entstanden die Stufenpyramiden.
Die Zeit, in der Pyramiden gebaut wurden, dauerte rund 2.700
Jahre. Innerhalb dieser Zeit war die Bauweise der Pyramiden sehr
unterschiedlich. Über die Dynastien hinweg variierten die
Ausführungen der Grabkammern im Inneren der Pyramiden genauso, wie
ihre Neigungswinkel und deren künstlerische Ausgestaltung. In
Ägypten gibt es heute noch rund 80 Pyramiden. Die größte von ihnen
und wohl auch berühmteste Pyramide ist die
Cheops Pyramide bei Gizeh. |