Private
Krankenkasse
Deutschland hat ein Zweiklassen-Gesundheitssystem. Die Masse der
Deutschen, die weniger gut verdienenden Arbeitnehmer, sind dabei
gezwungen sich in der Sozialversicherung krankenzuversichern. Den
Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung zahlt zur Hälfte der
Arbeitgeber, zur Hälfte der Arbeitnehmer. Dann gibt es aber auch
noch die Gruppe der besserverdienenden Arbeitnehmer. Diese haben
die Wahl, ob sie sich bei einer Gesetzlichen Krankenkasse
versichern, wo sich der Beitragssatz nach der Höhe des Gehaltes
richtet, oder aber lieber in eine
Private Krankenkasse gehen. Der Beitrag zur Privaten
Krankenversicherung richtet sich nach Geschlecht, Alter und
Gesundheitszustand und nicht zuletzt nachdem was für Leitungen man
versichern lassen möchte. Als Privatpatient genießt man im
Krankheitsfalle in einem Krankenhaus beispielsweise den Vorzug,
dass man ein Einzel- oder ein Zweibettzimmer belegen kann und eine
Chefarztbehandlung erhält.
Im Zuge der Umsetzung des Gesetz der Gleichbehandlung müssen
Männer ab 2008 höhere Beiträge in die Private Krankenversicherung
einzahlen. Grund ist dass die Kosten für Schwangerschaf und Geburt
bisher ausschließlich auf die Frauentarife umgelegt wurden. |