Berlin - Zeugen
deutscher Zeitgeschichte
Berlin hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Mit 3,4 Millionen
Menschen ist Berlin die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands
und die zweitgrößte Stadt in der EU. Nach der durch den 2.
Weltkrieg bedingte Deutsch-Deutsche-Teilung ist Berlin seit 1990
wieder Regierungssitz von Gesamtdeutschland.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berlin im 13. Jahrhundert.
Erstmals den Status als Hauptstadt erlangte Berlin im Jahr 1701
durch die Krönung Kaiser Friedrich I. von Preußen.
Berlin war danach immer wieder Schauplatz von geschichtsträchtigen
Ereignissen. So wurde zum Beispiel nach dem 1.Weltkrieg in Berlin
im Jahr 1918 die Republik ausgerufen.
Ab 1933 war Berlin Mittelpunkt des Dritten Reiches unter Adolf
Hitler, der von hier aus seine Eroberungsfeldzüge startete. Nach
dem 2. Weltkrieg wurde Berlin geteilt. Ost-Berlin, der ehemalige
russische Sektor, wurde die Hauptstadt der DDR. West-Berlin
verblieb bei der inzwischen gegründeten Bundesrepublik
Deutschland. Im Winter 1948/49 richteten die West Alliierten eine
Luftbrücke für die wegen der Blockade der Sowjetunion
eingeschlossene Menschen in West-Berlin ein. |