Alexandria -
Eine Hafenstadt in Ägypten
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Alexandria ist eine
Hafenstadt am Nildelta und liegt an der ägyptischen
Mittelmeerküste.
Die Stadt hat nach dem Stand von
2006 rund 3,87 Millionen Einwohner. Nach
Kairo ist Alexandria die
zweitgrößte Stadt Ägyptens, sowie der viertgrößte Ballungsraum in
Nordafrika. Die erste Siedlung im Bereich des heutigen Alexandria
ist nach neuesten archäologischen Analysen schon vor etwa 2700 bis
2200 v. Chr. entstanden.
1000 bis 800 v. Chr. erlebte die
Stadt eine zweite Blütezeit. 331 v. Chr. entstand das heutige
Alexandria – gegründet und geplant durch Alexander dem Großen, der
selbst hier jedoch zu Lebzeiten niemals war. Nach seinem Tod wurde
Alexander der Große jedoch hier in einem Mausoleum beigesetzt.
Unter den Ptolemäer wurde Alexandria zur Hauptstadt und erreichte
schnell Bekanntheit in der ganzen – damals griechischen – Welt. Im
ganzen Mittelalter bis in die Neuezeit war Alexandria ein
wichtiger Hafen. An polischer Bedeutung jedoch verlor die Stadt
zunehmend. Bedingt war die durch den Aufstieg anderer Städte unter
dann schließlich byzantinischer Herrschaft. Eine neue Blütezeit
der Stadt begann dann mit der einsetzenden Industrialisierung im
19. Jahrhundert. Erheblich dazu beigetragen hat de Suez-Kanal.
Der Hafen von Alexandria ist heute nach wie vor ein wichtiger
Hafen. Rund ¾ der Exportgeschäfte werden heute über Alexandria
abgewickelt. Stark entwickelt hat sich in der Stadt die
Textilindustrie, der Fahrzeugbau, die chemischen Industrie und die
Nahrungsmittelindustrie. Darüber hinaus gibt es auch eine Reihe
von Erdölraffinerien. Alexandria ist dabei der zweitgrößte
Industriestandort Ägyptens. Die Vorortbahn im Vorort Abu Quir,
sowie das gut ausgebaute Straßenbahnnetz sorgen für ein
Vorankommen in der Millionenstadt. Es gibt aber auch ein gut
ausgebautes Busliniennetz und Sammeltaxen. |