Ägypten
Wirtschaft - Die Wirtschaft in Ägypten
|
Aufgrund der Tatsache, dass zwar vor
allem das Nildelta sehr fruchtbar ist, können hier viele Produkte
für den heimischen Gebrauch produziert werden. Viele Landflächen
in Ägypten jedoch können da kein Wasser – und damit auch keine
Anpflanzungen möglich – nicht bewirtschaftet werden. Und seitdem
es den Assuan Staudamm gibt, ist es so, dass der Nil kaum noch
überschwemmt wird und auch das einst so blühende Nildelta mehr und
mehr nicht mehr als Anbaufläche genutzt werden kann. Es ist aber
so, dass das was im Nildelta angebaut wird, nicht für die
Versorgung von ganz Ägypten ausreicht. Das ist gezwungen sehr
viele Lebensmittel auch zu importieren. Aufgrund der Tatsache,
dass Ägypten mehr Waren importieren muss, als es exportiert, hat
das Land sehr viele Schulden. Hauptimportgüter ist vor allem
Weizen. Aber auch Maschinen und chemische Produkte werden
importiert. Devisen ins bringt hingegen der Tourismus, der heute
ein
sehr wichtiger Wirtschafszweig ist.
2006 kamen rund 9 Millionen
Touristen nach Ägypten. In Ägypten praktiziert man dabei nach
einer Reformierung nach kommunistischen Vorbild eine
Planwirtschaft. In den letzten Jahren wurden Reformen eingeleitet,
die unter anderem zu Privatisierung von einzelnen Unternehmen
geführt haben. Die wichtigsten Wirtschaftszweige jedoch befinden
sich nach wie vor in staatlicher Hand. Die offene Marktwirtschaft
ist das Ziel der Regierung unter Präsident Mubarak. Eine der
wichtigsten Handelsverbindungen für Frachtschiffe ist der vom
Roten Meer ins Mittelmeer und dann weiter in die
Türkei nach europa. Zu den Hauptexportgütern Ägyptens
gehört vor allem Erdgas,
aber auch Erdöl und Baumwolle, sowie
Aluminium. Diese Exportgüter sind neben dem Tourismus die
wichtigsten Devisenbringer. Insbesondere der Gasexport konnte in
den letzten Jahren gesteigert werden - dank einer ausgebauten
Pipeline nach Syrien, Jordanien und den Libanon. Für den Gasexport
nach Europa sind Verflüssigungsanlagen an der Mittelmeerküste
vorhanden. |