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Ägypten Politik - Die Politik in Ägypten
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Die
Verfassung in Ägypten stammt aus dem Jahr 1971. Danach ist Ägypten
eine Präsidialrepublik. Ihr Staatsoberhaupt ist sein 1981 Muhammad
Husni Mubarak, der 2005 wieder gewählt wurde. Seit dem Tod seiner
Vorgängers regiert Muhammad
Husni Mubarak per Notstandsgesetz und
herrscht laut seinen Kritikern über ein pseudodemokratisches System.
Unter anderem wird der Regierung Wahlfälschung vorgeworfen.
Das ägyptische Parlament besteht aus 454 Mitgliedern. 444 von ihnen
werden alle fünf Jahre neu gewählt. Die restlichen 10 werden vom
Staatsoberhaupt ernannt. Das beratene Legislativorgan ist die Schura
mit 210 Mitgliedern. Wählen darf man in Ägypten mit 18 Jahren. Das
Land besteht auch 27 Gouvernements, an deren Spitze ein Gouverneur
steht, der den Rang eines Ministers hat. Bereits unter dem Vorgängen
Mubaraks, Präsident Sadat, wurde in den 1970er Jahren eine liberale
Wir tschaftspolitik eingeführt, die die sozialistische Planwirtschaft
nach und nach ablöste und auch zu einer weiteren wirtschaftlichen
Öffnung nach außen führte. Neben der Mitgliedschaft in der UN wartet
Ägypten auch noch durch Mitgliedschaften in der WTO und der
Afrikanischen und der Arabischen Liga auf.
Unter dem Druck der USA wurde in Ägypten ein Reform- und
Demokratisierungsprozess eingeleitet. Seit 1989 gilt Ägypten dabei als
einer der wichtigsten Verbündeten der Vereinigten Staaten außerhalb
der NATO. Insbesondere spielt Ägypten auch eine zentrale Rolle bei den
Bemühungen der USA zwischen Israel und den Palästinensern endlich
Friede zu schaffen. Mit dem Gaza-Streifen hat Ägypten eine 14 km lange
Grenze. Den ägyptischen Streitkräften, die dem Staatsoberhaupt
unterstehen, der auch als Oberkommandant den höchsten militärischen
Posten des Landes begleitet, kommt dabei eine besondere Rolle zu.
Ägypten ist dabei die stärkste Militärmacht auf dem afrikanischen
Kontinent. |