| |
Ägypten
Geschichte - Die Geschichte Ägyptens
|
Allein die Geschichte des Alten Ägypten unterteile sich in
mehrere Epochen. Die Zeitspanne des Alten Ägypten erstreckt sich dabei
über eine Zeitstrecke von 3000 Jahren von der Vordynastischen Zeit bis
hin zur Griechisch-Römischen Zeit.

In der Prädynastischen Zeit begann
dabei die Hochkultur. Hierbei entstand ein Reich in Oberägypten. Die
Höhepunkt wurden dabei mit der Eroberung des heutigen Unterägypten
erreicht. Die geistigen Zentren Ägyptens befanden sich damals in
Abydos, Hierakonpolis, Buto und Sais. Der Einfluss der damaligen
Herrscher erstreckte sich dabei auf den Norden von Nubiens zwischen
Gebel es-Silsile und dem Wadi Halfa. Auf die Prädynastischen Zeit
folgte das Alte Reich, darauf die
Erste Zwischenzeit von 2216–2025 v. Chr., das Mittlere Reich von
2010–1793 v. Chr., sowie die Zweite Zwischenzeit von 1648–1550 v. Chr.
Von 332 v. Chr. bis 395 n. Chr. stand Ägypten unter
Griechisch-Römischer Herrschaft. Zu Byzanz gehörte das heutige Ägypten
von 395 bis
638 n. Chr. von 640 bis 1517 überstand Ägypten weitere
Herrschaften, unter anderem die der Abbasiden, der Tuluniden, der
Ichschididen und auch der Mamluken, bis Ägypten schließlich 1517 Teil
des Osmanischen Reichs wurde, und das für die nächsten rund 300 Jahre
bis zum Jahr 1801. 1805 folgte die Dynastie des Muhammad bis 1882. Von
1892 bis zum 15. März 1922 schließlich befand sich Ägypten unter
Britischer Herrschaft. Das Königreich Ägypten (1922 bis 1952) hatte
hingegen nur kurze Zeit Bestand.
Ägypten erweiterte sein Einflussgebiet in den östlichen
Mittelmeerraum. So kann man heute noch auf
Kreta oder in Griechenland
Einflüsse der ägyptischen Kultur finden.
Seit Juli 1952 ist Ägypten eine
Republik. Entscheidend mitgeprägt hat die Entwicklung des Landes der
von 1970 bis
1981 – bis zu seiner Ermordung – regierende
Staatspräsident Anwar as-Sadat. Seit 1981 lenkt
bislang
unangefochten Muhammad Husni Mubarak die Geschicke des Landes.
|